Hummel Gesellschaft Weimar - Johann Nepomuk Hummel - HummelgesellschaftHummel-Gesellschaft-Weimar e.V. - www.hummel-gesellschaft-weimar.de

Hummel-Gesellschaft-Weimar e.V.

Zu Johann Nepomuk Hummel

Grabmedaillon
Bild vergrößernJ. N. Hummel
Grabmedaillon nach d´Angers

Der Komponist Johann Nepomuk Hummel, geb. 1778 in Preßburg, lebte von 1819 bis zu seinem Tode im Jahre 1837 als Hofkapellmeister in Weimar. In diesen Zeitraum fiel auch die bedeutendste Periode seines kompositorischen Schaffens. Zu seiner Zeit war Johann Nepomuk Hummel ein bedeutender Komponist und ein überragender Klaviervirtuose. Sein soziales Engagement, was die Einrichtung eines Witwen- und Waisenfonds verstorbener Hofkapellmitglieder anbelangt, war einmalig. Als Vorkämpfer auf musikalischem Gebiet des Urheberrechts profitieren noch heute Musiker und Komponisten von seinem Einsatz.

Hummel-Gesellschaft-Weimar e.V.

Am 29.06.1999 wurde in Weimar eine Hummel-Gesellschaft gegründet. Aus einem Kreise von Musikern, darunter Mitglieder der Staatskapelle Weimar, Musikwissenschaftlern, Baufachleuten und Rechtsanwälten wurde der Vorstand gewählt. Aktuell gehören der Hummel-Gesellschaft 95 Mitglieder aus insgesamt zehn europäischen Ländern und Übersee an.

Zum Gründungszweck

Die Hummel-Gesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Andenken an den Musiker Johann Nepomuk Hummel zu bewahren, zu fördern und dessen Werk zu pflegen. Vorrangig soll die Musik des Meisters auch über die Grenzen Weimars hinaus zum Klingen gebracht werden.

Rückblick und Perspektive

Trotz vieler Bemühungen war es bis zum Jahre 1999 nicht gelungen, das Werk Hummels dauerhaft aus dem Schatten anderer Komponisten, auch derjenigen, die in Weimar wirkten, heraustreten zu lassen. Diesen Zustand wollen wir ändern.

Seitdem fanden allein in Weimar und Thüringen mehr als 35 Konzerte statt mit der Aufführung von über hundert Hummel-Kompositionen. Die Hummel-Gesellschaft hat achtzehn Kammermusik-Matineen veranstaltet. Aber auch weltweit erlebte Hummel eine Renaissance. Zum Beispiel in Bordeaux, wo jährlich ein Hummel-Festival stattfindet.

In Bratislava (ehem. Preßburg), der Geburtsstadt des Meisters, konnte mit der dortigen Mu-sikhochschule ein Symposium durchgeführt werden. Das Ergebnis ist in einem wissenschaftlichen Bericht veröffentlicht. Es wurden Verbindungen zu dem Burgenländischen Museum und dem Haydn-Konservatorium in Eisenstadt aufgenommen. Zuletzt konnten Kontakte zum Goethe-Museum in Düsseldorf hergestellt werden, wo der überwiegende Teil des Hummel-Nachlasses bewahrt wird.

Mit Unterstützung und Bereitstellung des Notenmaterials konnte Hummels Oratorium „Der Durchzug durchs Rote Meer“ in Eisenstadt, Kattowitz, Bratislava und zuletzt in der Laeiszhalle in Hamburg aufgeführt werden. Die Restaurierung der Grabstätte der Familie Hummel auf dem historischen Friedhof in Weimar ist abgeschlossen. Die Mittel wurden durch die Gesellschaft aufgebracht. Turnusmäßige Pflegekosten übernimmt ebenfalls die Gesellschaft.